01.09.2019, von Ines Donotek und Leon Walter

Theorie und Praxis: Fachgruppe FK übt!

Das Wochenende vom 31.08.2019 bis zum 01.09.2019 war ziemlich ereignisreich für die Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK).

Zwei Helfer der FK waren im OV Essen zu einer Telekommunikations-Anlagen Schulung mit Übernachtung eingeladen worden.

Begonnen hat dieser Tag um 9 Uhr im Essener OV mit dem Aufbau der TK-Anlage und einer allgemeinen Einweisung der TK Anlage. Gefolgt davon wurde die Inbetriebnahme mit ihren Besonderheiten wie z. B. das Vernetzten der DECT Telefonen (mit Antenne), Analogtelefonen und Systemtelefonen besprochen.

Um das theoretische Wissen zu festigen wurde im Anschluss ein kleiner „Einsatz“ mit der Einsatzabschnittsleitung (EAL) und mehreren Untereinsatzabschnittsleitungen (UEAL) inszeniert. In diesem Fall stellte der Ortsverband Essen die EAL1 und Porz, Jülich und Wuppertal die UEAL 1-3.

Nun musste die TK Anlage entsprechend eingestellt werden, damit eine reibungslose Kommunikation möglich war. Zudem sollte jede Einsatzstelle eine Kurzwahl erhalten, die entsprechend im Telefonbuch mittels Software eingestellt werden musste. Nachdem diese Aufgabe erfolgreich bewältigt war, wurden die Übenden mit einer schwierigeren Aufgabe konfrontiert: Diese bestand darin, die bisher miteinander vernetzen TK-Anlagen komplett neu, komplexer, miteinander zu vernetzen und weitere Komponenten in Betrieb zu nehmen.

Es wurden neue Kurzwahltasten und eine komplett neue Hierarchie vorgegeben, weswegen alle TK-Anlagen komplett neu miteinander kombiniert werden mussten. Jedoch konnte auch diese im Team zur vollsten Zufriedenheit gelöst werden.Im weiteren Verlauf der Schulung wurden unter anderen folgende Schwerpunkte bearbeitet: Crash Kurs durch die OCE Software, die Konfiguration des Telefonbuchs, Konfiguration des Open Phone 73, Argus 166 u. v. m.

Der erste Schulungstag wurde gegen 18:45 mit einem gemeinsamen Grillabend und der Kameradschaftspflege beendet. Auch der plötzliche Regenerguss oder die hochsommerlichen Temperaturen konnte an der ausgelassenen Stimmung nichts ändern.

Der nächste Morgen begann um 8:30 mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend wurden noch einige weitere Ausbildungsthemen besprochen. Gegen 13:30 wurden die Anlagen wieder zurückgebaut und die Helfer konnten in ihr wohlverdientes Restwocheneden starten.

Wir vom OV Wuppertal möchten uns bei allen teilnehmenden Ortsverbänden für die netten Gespräche und das tolle Teamwork vor Ort bedanken. Ein besonderer Dank geht an den OV Essen für die Einladung und den freundlichen Empfang. Ein weiteres großes Lob an die Küche, die bei für uns den Grill angeschmissen haben!

Für andere Helferinnen und Helfer ging es in den Steinbruch der Kalkwerke Oetelshofen in Wuppertal-Dornap zum Hindernislauf „Xletix“.

Etwa 7000 Läuferinnen und Läufer begaben sich auf die drei verschieden langen Strecken mit bis zu 35 Hindernissen.

Um im Falle einer Verletzung sofort professionelle Hilfe leisten zu können, standen hauptverantwortlich das Deutsche Rote Kreuz und unterstützend die DLRG, Malteser und auch wir, das THW, den ganzen Tag an der Strecke. Die Aufgabe bestand darin, die Funkverbindung zu den eingesetzten Kräften sicherzustellen.

Hierzu betrieben die THW Einsatzkräfte Gateways. Damit verbindet man ein „lokales“ Netz, das Ähnlichkeiten mit der Funktionsweise von Walkie-Talkies hat, mit einem „globalen“ Netz, ähnlich dem Handynetz. Bei dieser Aufgabe leistet der Führungskraftwagen (FüKw) der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK) immer wieder gute Dienste. Zusätzlich wurde auf der Sohle des Steinbruchs ein Repeater betrieben, der eingehende Signale wiederholt und somit verstärkt. Damit konnte eine lückenlose Funkabdeckung des gesamten Steinbruchs erreicht werden, was den Ablauf des Einsatzes deutlich vereinfachte.

Des Weiteren galt es mit Personal und Material Führungsunterstützung zu leisten. Hierfür ist der Führungs- und Kommunikationskraftwagen (FüKomKw) der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK) prädestiniert. Hier stehen, neben diversen anderen Fähigkeiten, vor allem drei Funkarbeitsplätze und Möglichkeiten zur Lagedarstellung zur Verfügung.

Wir bedanken uns beim DRK KV Wuppertal für die reibungslose Zusammenarbeit und die Möglichkeit unsere Fähigkeiten unter Beweis gestellt haben zu können.


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