12.06.2014, von Thorsten Bender

Das THW Wuppertal hilft im Ruhrgebiet bei der Beseitigung von Sturmschäden

Als am Pfingstmontag abends ein heftiges Gewitter mit Starkböhen über Nordrhein Westfalen zog, ahnte noch niemand welche Ausmaße das Unwetter mit sich brachte. Im Stadtgebiet von Wuppertal gab es nur wenige Schäden, welche von der Feuerwehr beseitigt wurden. Anders traf es das Ruhrgebiet, dort kam es zu erheblichen Großflächigen Schäden durch das heftige Unwetter. Um die dort tätigen Einsatzkräfte zu unterstützen wurde am Dienstagmorgen das THW Wuppertal gegen 01:00 Uhr durch die Geschäftsstelle Bochum alarmiert.

Bilder Ulf Kusenberg

Unverzüglich machte sich ein Technischer Zug mit drei Bergungsgruppen und einem Zugtrupp auf den Weg nach Essen, der erste Einsatzauftrag die Evakuierung von 60 Personen aus einem liegengebliebenen IC der Deutschen Bahn. Mit Unterstützung der DLRG und Johanniter Unfallhilfe aus Essen und der Bundespolizei, konnte dieser Einsatz zügig abgearbeitet werden.

An der nächsten Einsatzstelle in Essen Breveney galt es die Straßen von Umgestürzten Bäumen so zu befreien, das ein Befahren mit Einsatzfahrzeugen möglich wurde, ebenso mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden, dass es den Anwohnern möglich wurde wieder Gefahrlos ihre Häuser verlassen zu können.

In diesem Bereich wurde eine Abschnittsleitung durch den Zugtrupp unter Führung des Zugtruppführers Ulf Kusenberg gebildet. Insgesamt wurden 25 Einsatzstellen abgearbeitet. Im Laufe des Dienstagvormittag wurde eine weitere Bergungsgruppe zur Unterstützung der schon vor Ort befindlichen Einheiten nach Essen entsandt.

Nach 14 Stunden im Einsatz wurden die Mannschaften abgelöst und konnten die Heimreise antreten.

Am Mittwoch und Donnerstag wurde das THW Wuppertal jeweils mit einer Bergungsgruppe im Stadtgebiet von Bochum eingesetzt um dort Sturmschäden zu beseitigen. Die Gruppen arbeiteten jeweils in 12 Stunden Schichten und konnten so eine viel zahl von Einsatzstellen abarbeiten.

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