05.12.2019, von Jan Phillipp Heidenreich

MdB Jürgen Hardt besucht die THW-Jugend Wuppertal

„Das erinnert mich an meine Zeit bei der Jugendfeuerwehr“ bemerkte der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU), als er am Donnerstagabend den Junghelferinnen und Junghelfern der THW-Jugend Wuppertal bei ihrer Übung zusah.

Passenderweise besuchte der Politiker die Jugendlichen am Tag des Ehrenamtes im THW Ortsverband in Ronsdorf. Die Jugendlichen präsentierten ihrem Gast eine aus Leitern gebaute „schiefe Ebene“. Mit der schiefen Ebene können mehrere zusammengesteckte Teile der Steckleiter als Schiene für den Schleifkorb dienen. Dies wird z. B. verwendet, um alternativ zum Leiterhebel hilflose Personen von höher gelegenen Ebenen zu retten. Über diese ließen sie einen Verletzten in der Schleifkorbtrage von einem Übungsturm herab.

Auf dem Weg vom Übungsgelände zurück in die warme Unterkunft des THWs, kam die Gruppe mit ihrem Gast auch an den neuen Fahrzeugen des Ortsverbandes Wuppertal vorbei. Hier erkundigte sich der Abgeordnete, wie denn das THW in Wuppertal aufgestellt sei und in welcher Form die beschlossene Unterstützung bei den Helferinnen und Helfern ankommen würde. Stellvertretender Ortsbeauftragter Christian Rehse erklärte; nach und nach würden die doch recht alten Fahrzeuge durch neue ersetzt, die dann den heutigen Anforderungen entsprechen würden.

Zurück im Schulungsraum des Ortsverbandes folgten Geschichten aus Jürgen Hardts eigener Zeit im Ehrenamt und ein Austausch über die Erfahrungen der Jugendlichen beim THW. Auch seine Aufgaben als Bundestagsabgeordneter waren Teil des Gesprächs mit den Junghelferinnen und Junghelfern. Abschließend lobte er die Jugendlichen für ihre ehrenamtliche Arbeit. „Ich bin stolz auf das was ihr macht“ sagte der Abgeordnete und erklärte, dass es in Zukunft auch durch den Klimawandel immer mehr Extremsituationen und Katastrophen geben werde. Man müsse auf der einen Seite die Ursachen eindämmen, jedoch gäbe es Ereignisse, die man einfach nicht verhindern könne. In solchen Situationen sei es wichtig, dass sich auch schon die Jugendlichen im Katastrophenschutz engagieren.


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