27.02.2016, von Nadine Ogiolda

Ausbildung der Bergungsgruppen: Retten aus Höhen und Tiefen

Die Bergungsgruppen des 2. Technischen Zuges übten am Samstag, den 27. Februar 2016, das Retten von verletzten Personen aus großen Höhen.

Einiges stand auf dem Programm für den Samstagsdienst der Bergungsgruppen: Sie sollten anhand verschiedener Methoden und Maßnahmen das Retten aus Höhen und Tiefen üben. Mittels Auf und Ableitern, Leiterhebel, schiefer Ebene und 4-Mann-Methode sollten die Bergungsgruppen ihr Können unter Beweis stellen.

Als erstes wurde das Auf und Ableitern geprobt. Dazu werden mehrere Leiterelemente miteinander verbunden. Über eine Kante kann dann der Schleifkorb hoch oder runter gehebelt werden, hierzu muss die verletzte Person fest in den Schleifkorb eingebunden und der Schleifkorb mit der Leiter verbunden werden.

Beim Retten mittels Leiterhebel sollten die Helfer den Schleifkorb sicher von einem sieben Meter hohen Übungsturm auf den Boden transportieren. Unter dem Ablassen mittels Leiterhebel versteht man folgendes: Die Helferinnen und Helfer verbinden einen Schleifkorb mit einer Leiter mit Hilfe einer Bandschlinge. Die Leiter wird dann als Hebel benutzt und der Schleifkorb mit Sicherheitsleinen zu Boden gelassen.

Die Methode der schiefen Ebene ist etwas aufwändiger: Die Gruppe stellt die Leiter in einer Diagonalen zum Hallendach auf, anschließend wird der Schleifkorb durch Sicherheitsseile gesichert und abgelassen. Dazu stehen vier Helfer/innen auf dem Dach, die die Sicherheitsseile halten, ein Helfer befindet sich auf der Leiter, sichert den Schleifkorb und betreut die verletzte Person. Zwei weitere Helfer befinden sich am Boden und sichern mit zwei weiteren Leinen den Schleifkorb ab.

Bei der 4-Mann-Methode wird der Schleifkorb an vier Seilen aufgehangen, die jeweils zu zweien verbunden werden. Vier Helfer/innen lassen vom Hallendach den Schleifkorb ab. Am Boden wird die verletzte Person im Schleifkorb von weiteren Helfern angenommen.

Bei der anschließenden Nachbesprechung hielten die Ausbilder Julian Goodwin und Markus Sieberts fest, dass alle Methoden gut von der Gruppe umgesetzt wurden, was auf das regelmäßige Üben dieser Rettungsmaßnahmen zurückzuführen ist.


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